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Computerspiele bilden für viele Jungen und mittlerweile auch für einige Mädchen einen faszinierenden Freizeitvertreib. Bei den beliebten Spielen von Jungen finden sich häufig solche, die durch Action bestimmt sind und die als einzige Konfliktlösung die Tötung bzw. das "Auslöschen" des Feindes anbieten. Mädchen bevorzugen dagegen Strategiespiele wie die "Sims", mit denen reales Leben virtuell ausprobiert werden kann.
Der medienpädagogischer Umgang mit Computerspielen in der Jugendarbeit ist nicht nur aufgrund der unterschiedlichen Nutzungsmotive eine Herausforderung. Allein die Aufnahme von Computerspielen in das Angebot außerschulischer Jugendarbeit würde eine Möglichkeit zur Bearbeitung des Medienalltags heute Aufwachsender bieten und Gesprächsanlässe bieten. Angebote wie "Spieletester" oder eine "LAN-Party" thematisieren unter anderem Altersfreigaben von Computerspielen.
Für eine medienpädagogische Arbeit mit Mädchen und Jungen eignen sich alle Bereiche der außerschulischen Arbeit. Ort für die Thematisierung von Computerspielen könnten die offene Jugendarbeit, die Arbeit in Kinder- und Jugendheimen, in Nachmittagsangeboten in Schulen, Projektwochen, Ferienpassangebote und Angebote der kirchlichen Arbeit mit Kindern und Jugendlichen sein
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